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Entgiftung mit SOS Nr. 3

Und wieder habe ich  eine Entgiftungswoche mit SOS (Schlank ohne Sport) gemacht. Das dritte mal. Wollte schon länger mal wieder eine machen, da ich durch ungesundes Essen 3 kg zugenommen hatte. Die ganze Zeit viel es mir schwer zu starten. Aber ich muss sagen, mir bringt so eine Entgiftung immer wieder was. Ich habe danach kein Heißhunger und keine Gelüste mehr. Abgenommen habe ich dabei auch wieder knapp 2 kg.

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Zuchininudeln mit Gemüse und Tomatensoße

Die Entgiftung hat mir von Anfang an keine Probleme gemacht. Gleich am ersten Tag habe ich sogar meinem Sohn mittags ein Schnitzel gebraten und bin abends mit meinem Mann in ein Lokal gegangen. Er hat gegessen, ich habe Tee getrunken. Mich hat das absolut nicht gestört. Womit das evtl. noch zusammenhängt ist, dass ich mir seit 2 Wochen einmal täglich das Audioprogramm von Kim Fleckenstein „get Slim“ anhöre. Ich habe das Gefühl, dass mir das vor der Entgiftungswoche schon den Heißhunger und die Gelüste genommen hat. Ich habe vor meiner Entgiftung nämlich auch schon eine Woche lang problemlos essen können und dadurch 500 Gramm abgenommen. Später – durch SOS – eben noch mal 1,9 kg. Ich stelle fest, dass ich bei allen drei Entgiftungen immer gleich viel abgenommen habe. (Die letzten Entgiftungen waren Anfang Oktober 2015 und Januar 2016) Danach konnte ich super mein Gewicht halten. Ich hatte soweit es ging auf Haushaltszucker verzichtet.  Fremder Kuchen war tabu. Nur noch selbst gebackener. Stückchen, Plätzchen, Süßigkeiten  (Vollmilchschokolade, Gummibärchen, Schaumküsse usw.) , Desserts, gekaufte Joghurts usw. gab es nicht mehr.

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Kaffee mit aufgeschäumter, selbstgemachter Mandelmilch + Zimt

Schokolade habe ich nur noch ab 70% gegessen. Ab ungefähr September stieg die Waage dann langsam wieder. Die Regeln wurden dann nicht mehr ganz so eingehalten. Zu viel Gluten, zu viel Kohlehydrate und weniger Obst, Gemüse, Salat und schon ist es passiert. Der Zeiger stieg, weil auch die Gelüste wieder stiegen.  Deswegen musste eine Entgiftung her.

Das einzige was in der Entgiftungszeit war: Ich hatte ab Tag 4 tierische Kopfschmerzen (Migräne) wie auch Magenschmerzen bekommen. Die Magenschmerzen gingen nach 2 Tage wieder weg, aber die Kopfschmerzen blieben. Ob das jetzt wirklich mit der Entgiftung zusammen hing, weiß ich nicht. Da bei mir alles erkältet und draußen das Wetter ein auf und ab war, glaube ich eher, dass es damit zusammen hing.
Jedenfalls kann ich sagen, dass mir die Entgiftung wieder sehr viel Spaß gemacht hat (von den Kopfschmerzen natürlich abgesehen). Ich habe sie regelrecht zelebriert. Außerdem dabei festgestellt, dass nicht nur Haushaltszucker, sondern auch Kohlehydrathe mein persönliches Problem ist. Als ich am Tag 4 Bananen essen durfte, überflog mich ein leichter Heißhunger. Genauso dann wieder am letzten Tag beim Reis. Ich muss dann doch vermehrt bei low carb bleiben. Nicht immer so einfach, besonders, wenn es im Lieblingslokal die weltbesten Pommes gibt. Ich glaube, die sind mein größtes Problem – seufz.
Bei Paleo360 habe ich auch seeeeehr schöne Rezepte gefunden, die ich die Tage mal probieren werde. Mir macht es jedenfalls sehr viel Freude mich gesund zu ernähren. Besonders, wenn ich mich fühle, wie derzeit.

Aber ich hatte auch noch ein weiteres Highlight in dieser Woche und musste mächtig schmunzeln.
Ich war frustriert über meine Fettwerte. Die sind in der Entgiftungszeit gestiegen. Beim Blick in eine Tabelle im Internet musste ich dann aber feststellen, dass ich wohl vor ca. 15 Jahren das letzte Mal geschaut habe, wie hoch meine Werte sein dürfen.
Altersbedingt sind meine Fettwerte sogar unter dem Idealwert. Na, was will Frau da mehr 🙂 D.h. auch das älter werden kann Vorteile haben 😀

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Mein Vorsatz für das neue Jahr: Öfter mal einen Obst- oder Gemüsetag einzulegen.
Ich bin sicher, wenn ich das mache, wird die Waage mein Freund bleiben. 😉

Und wer sich fragt, warum ich überhaupt so ein Hype wegen ein paar Kilo mache?! Weil ich weiß, dass es ganz schnell gehen kann. Vor allem, wenn man auch gerne isst und trinkt. Die Weihnachtszeit kommt. Ruckzuck sind es 5 kg und mehr. Bei einer Größe von 1,59 macht das schon sehr viel aus. Und darauf habe ich keine Lust. Außerdem werde ich dann auch unleidlich, wenn alles kneift. Da nützen auch weitere Klamotten nichts. Mehr dazu habe ich aber auch schon mal in meinem Blog geschrieben.

Ich mache es so, andere machen es anders. Leben und leben lassen. 🙂

 

Meine Abnahme

Und damit auch mal gesehen wird, wie ich abgenommen habe, anbei Fotos.

e716e551-18af-4fa6-a023-7ba89a3cfefbHier habe ich mit Weight Watchers 8 kg abgenommen. Das war 2014 und 2015. Ruckzuck hatte ich dann wieder 5 kg drauf und wollte gerne wieder die Reissleine ziehen. Trotz vielem Sport hatte ich zugenommen. Ich war ziemlich frustiert. Da kam ich durch Zufall auf SOS (Schlank ohne Sport – was auch mit Sport geht. Das Buch heißt nur so. Ich habe schon davon berichtet) und habe diese 5kg wieder abgenommen.

PhotoLab_app_Green_Album-2Ich finde was man sehr sieht, dass durch die Ernährungsumstellung sich noch mehr verändert hat. Das merke ich auch an den Klamotten. Sachen, die mir mal gepasst haben bei gleichem Gewicht, schlackern viel mehr.
Mein Gewicht halte ich seit dem. Und ich verzichte auf nichts. Ich habe für mich gemerkt, dass ich süchtig auf Haushaltszucker bin. Hört sich komisch an, ist aber so. Wenn ich zu viel Haushaltszucker gegessen habe fing mein Körper an zu zittern und ich brauchte noch mehr. Wenn ich den esse, geht es mir nicht gut. Seit dem verzichte ich darauf. Sehe es als eine Art Allergie an. D.h. z.B. ich esse keinen fremden Kuchen mehr. Oder Stückchen. Ich esse nur noch das, was ich selbst gebacken habe. Wo ich weiß, dass Kokosblütenzucker drin ist. Das ist mein Zuckerersatz. Ich mache mir alles selbst.
Wenn ich zum Essen eingeladen bin oder essen gehe, schaue ich genau, was ich esse. Esse z. B. definitiv keinen Nachtisch. Oder ich biete an, dass ich Nachtisch mitbringe.
In meinem Freundeskreis sind mittlerweile aber viele die auf Kokosblütenzucker umgestiegen sind.
Dunkele Schokolade liebe ich. 70% müssen es sein. Hätten man mich früher mit jagen können. Vollmilchschokolade wäre mir viel zu süß. Was ich sehr gerne mache: 200gr getrocknete Datteln und 200 gr. Mandeln in meinen Thermomix (jaaa, ich habe ihn mir angeschafft. Denn er erleichtert mir sehr viele Sachen die ich selbst mache). Die bei Stufe 10 richtig klein zerhacken/pürieren. Daraus mache ich dann ca. 10gr schwere Kugeln, die ich dann noch mal in Kokosnussflocken wälze. Lecker.
Oder auch selbst gemachtes Nu*****a… Schokiaufstrich. Schmeckt mir persönlich viel besser als gekauftest. Und dann noch zu wissen, was drin ist. Genial. Statt irgend einem billigen Palm-, Sonnenblumen- oder Rapsöl, mein gutes Kokosnussöl. Klasse.

Was ich mache, wenn ich doch zu viel falsches Essen hatte, weil ich viel unterwegs war, nicht immer wusste, was so im Essen war?! Ist dann nämlich wie bei jeder Sucht. Wenn der Körper zu viel bekommt, fängt er auf einmal wieder an zu schreien und will mehr. Dann kommen bei mir die Gelüste und der Heißhunger. Dann langt bei mir ein Obst oder Gemüsetag. Wenn ich aber zugenommen habe, mache ich eine wöchentliche Entgiftung nach SOS und alles ist wieder gut.

Ich habe für mich meinen Weg gefunden und fühle mich sehr sehr gut damit.

Übrigens, es gibt einen sehr guten Film über Haushaltszucker. Haben wir durch Zufall letztens gesehen. Da habe ich mich total drin wiedergefunden. Selbst mein Mann war baff und hat seit dem seine Einstellung zum Zucker etwas verändert. Auch einer Kollegin erzählte ich von diesem Film. Sie sagte mir „Wow, jetzt weiß ich, was mit meinem Mann los ist. Das passt total.“ Er hatte sich ca. 6 Wochen mit SOS auseinandergesetzt, die Entgiftung gemacht, super abgenommen und sich auch an die Ernährungsumstellung gehalten. Alles perfekt. Ihm ging es super gut. Dann hat er wieder angefangen zu schludern. Alles, was er erkannt hatte, war vergessen. Hat wieder zugenommen und ist träge und lustlos geworden. In diesem Film kann man sehr gut sehen, warum das so ist.
Der Film heißt „Voll verzucker – That sugar film“ . Absolut sehenswert.

 

Meine Erfahrung mit der Ernährungsumstellung durch SOS – Schlank ohne Sport

Vor kurzem habe ich berichtet, das ich meine Ernährung mit SOS (Schlank ohne Sport) umgestiegen bin. Anfang Oktober die 7-Tage-Entgiftung. Leute, ich bin soooo begeistert. Mir macht das total viel Spaß. Koche und backe wieder total gerne. Aber nicht nur das. Da ich weiß, was ich essen darf, habe ich diesen Heißhunger nicht mehr. Ich kann wieder „normal“ leben. Ohne Gelüste, ohne Heißhunger, ohne Zitteranfälle. Mein Gewicht geht zwar nicht runter, aber die Fettwerte verändern sich total. Die Klamotten fangen an zu schlackern. Es ist so genial. Genau so, wie ich das immer wollte. Ich esse auch Schokolade, aber auf „bestimmte Weise“ und es ist sooo lecker. Habe mir gestern mein „Nutella“ selbst gemacht. Mir persönlich schmeckt dieser SOS-Schokoaufstrich wesentlich besser. Und das ist nicht gelogen. Aber es gibt noch einen Unterschied. Ich esse etwas und bin satt UND habe nicht das Gefühl noch mehr Schokolade essen zu müssen. Das hatte ich früher nämlich immer. Selbst meinem Mann hat meinen Aufstrich probiert und glauben Sie mir, er ist sehr wählerisch und isst oder trinkt nicht alles. Bin stolz, dass er wenigstens tapfer immer probiert. Aber es kommt wirklich auch öfter ein „ja, schmeckt gut, kann man wirklich essen“. Auch von meiner selbst gemachten Mandelmilch möchte er öfter in seinem Kaffee haben. 🙂

Zum ersten Mal habe ich Rotkraut selbst gemacht. Früher gab es das bei mir immer nur aus dem Glas oder aus der Dose. Es hat richtig gut geschmeckt (möchte nicht schon wieder schreiben, dass es soooo lecker war 😉 )

Am Anfang nach der Entgiftung war ich total unsicher, was ich alles essen darf und was nicht und wenn ich in den Regalen auf den ganzen Tüten gesehen habe, was und wo überall Zucker, normales Salz und irgendwelche Zusatzstoffe drin sind, war ich echt geschockt und bin es heute auch noch. Das war mir nie so bewusst. Aber mittlerweile finde ich immer mehr die Dinge, die ich essen kann und es macht total Spaß die zu finden und was Neues auszuprobieren. Dazu hilft natürlich auch die SOS-Gruppe in Facebook sehr gut. Und ganz liebe Menschen aus der Gruppe, die zu Fragen jederzeit eine Antwort geben.