Archiv der Kategorie: Gewicht

Entgiftung mit SOS Nr. 3

Und wieder habe ich  eine Entgiftungswoche mit SOS (Schlank ohne Sport) gemacht. Das dritte mal. Wollte schon länger mal wieder eine machen, da ich durch ungesundes Essen 3 kg zugenommen hatte. Die ganze Zeit viel es mir schwer zu starten. Aber ich muss sagen, mir bringt so eine Entgiftung immer wieder was. Ich habe danach kein Heißhunger und keine Gelüste mehr. Abgenommen habe ich dabei auch wieder knapp 2 kg.

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Zuchininudeln mit Gemüse und Tomatensoße

Die Entgiftung hat mir von Anfang an keine Probleme gemacht. Gleich am ersten Tag habe ich sogar meinem Sohn mittags ein Schnitzel gebraten und bin abends mit meinem Mann in ein Lokal gegangen. Er hat gegessen, ich habe Tee getrunken. Mich hat das absolut nicht gestört. Womit das evtl. noch zusammenhängt ist, dass ich mir seit 2 Wochen einmal täglich das Audioprogramm von Kim Fleckenstein „get Slim“ anhöre. Ich habe das Gefühl, dass mir das vor der Entgiftungswoche schon den Heißhunger und die Gelüste genommen hat. Ich habe vor meiner Entgiftung nämlich auch schon eine Woche lang problemlos essen können und dadurch 500 Gramm abgenommen. Später – durch SOS – eben noch mal 1,9 kg. Ich stelle fest, dass ich bei allen drei Entgiftungen immer gleich viel abgenommen habe. (Die letzten Entgiftungen waren Anfang Oktober 2015 und Januar 2016) Danach konnte ich super mein Gewicht halten. Ich hatte soweit es ging auf Haushaltszucker verzichtet.  Fremder Kuchen war tabu. Nur noch selbst gebackener. Stückchen, Plätzchen, Süßigkeiten  (Vollmilchschokolade, Gummibärchen, Schaumküsse usw.) , Desserts, gekaufte Joghurts usw. gab es nicht mehr.

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Kaffee mit aufgeschäumter, selbstgemachter Mandelmilch + Zimt

Schokolade habe ich nur noch ab 70% gegessen. Ab ungefähr September stieg die Waage dann langsam wieder. Die Regeln wurden dann nicht mehr ganz so eingehalten. Zu viel Gluten, zu viel Kohlehydrate und weniger Obst, Gemüse, Salat und schon ist es passiert. Der Zeiger stieg, weil auch die Gelüste wieder stiegen.  Deswegen musste eine Entgiftung her.

Das einzige was in der Entgiftungszeit war: Ich hatte ab Tag 4 tierische Kopfschmerzen (Migräne) wie auch Magenschmerzen bekommen. Die Magenschmerzen gingen nach 2 Tage wieder weg, aber die Kopfschmerzen blieben. Ob das jetzt wirklich mit der Entgiftung zusammen hing, weiß ich nicht. Da bei mir alles erkältet und draußen das Wetter ein auf und ab war, glaube ich eher, dass es damit zusammen hing.
Jedenfalls kann ich sagen, dass mir die Entgiftung wieder sehr viel Spaß gemacht hat (von den Kopfschmerzen natürlich abgesehen). Ich habe sie regelrecht zelebriert. Außerdem dabei festgestellt, dass nicht nur Haushaltszucker, sondern auch Kohlehydrathe mein persönliches Problem ist. Als ich am Tag 4 Bananen essen durfte, überflog mich ein leichter Heißhunger. Genauso dann wieder am letzten Tag beim Reis. Ich muss dann doch vermehrt bei low carb bleiben. Nicht immer so einfach, besonders, wenn es im Lieblingslokal die weltbesten Pommes gibt. Ich glaube, die sind mein größtes Problem – seufz.
Bei Paleo360 habe ich auch seeeeehr schöne Rezepte gefunden, die ich die Tage mal probieren werde. Mir macht es jedenfalls sehr viel Freude mich gesund zu ernähren. Besonders, wenn ich mich fühle, wie derzeit.

Aber ich hatte auch noch ein weiteres Highlight in dieser Woche und musste mächtig schmunzeln.
Ich war frustriert über meine Fettwerte. Die sind in der Entgiftungszeit gestiegen. Beim Blick in eine Tabelle im Internet musste ich dann aber feststellen, dass ich wohl vor ca. 15 Jahren das letzte Mal geschaut habe, wie hoch meine Werte sein dürfen.
Altersbedingt sind meine Fettwerte sogar unter dem Idealwert. Na, was will Frau da mehr 🙂 D.h. auch das älter werden kann Vorteile haben 😀

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Mein Vorsatz für das neue Jahr: Öfter mal einen Obst- oder Gemüsetag einzulegen.
Ich bin sicher, wenn ich das mache, wird die Waage mein Freund bleiben. 😉

Und wer sich fragt, warum ich überhaupt so ein Hype wegen ein paar Kilo mache?! Weil ich weiß, dass es ganz schnell gehen kann. Vor allem, wenn man auch gerne isst und trinkt. Die Weihnachtszeit kommt. Ruckzuck sind es 5 kg und mehr. Bei einer Größe von 1,59 macht das schon sehr viel aus. Und darauf habe ich keine Lust. Außerdem werde ich dann auch unleidlich, wenn alles kneift. Da nützen auch weitere Klamotten nichts. Mehr dazu habe ich aber auch schon mal in meinem Blog geschrieben.

Ich mache es so, andere machen es anders. Leben und leben lassen. 🙂

 

Meine Abnahme

Und damit auch mal gesehen wird, wie ich abgenommen habe, anbei Fotos.

e716e551-18af-4fa6-a023-7ba89a3cfefbHier habe ich mit Weight Watchers 8 kg abgenommen. Das war 2014 und 2015. Ruckzuck hatte ich dann wieder 5 kg drauf und wollte gerne wieder die Reissleine ziehen. Trotz vielem Sport hatte ich zugenommen. Ich war ziemlich frustiert. Da kam ich durch Zufall auf SOS (Schlank ohne Sport – was auch mit Sport geht. Das Buch heißt nur so. Ich habe schon davon berichtet) und habe diese 5kg wieder abgenommen.

PhotoLab_app_Green_Album-2Ich finde was man sehr sieht, dass durch die Ernährungsumstellung sich noch mehr verändert hat. Das merke ich auch an den Klamotten. Sachen, die mir mal gepasst haben bei gleichem Gewicht, schlackern viel mehr.
Mein Gewicht halte ich seit dem. Und ich verzichte auf nichts. Ich habe für mich gemerkt, dass ich süchtig auf Haushaltszucker bin. Hört sich komisch an, ist aber so. Wenn ich zu viel Haushaltszucker gegessen habe fing mein Körper an zu zittern und ich brauchte noch mehr. Wenn ich den esse, geht es mir nicht gut. Seit dem verzichte ich darauf. Sehe es als eine Art Allergie an. D.h. z.B. ich esse keinen fremden Kuchen mehr. Oder Stückchen. Ich esse nur noch das, was ich selbst gebacken habe. Wo ich weiß, dass Kokosblütenzucker drin ist. Das ist mein Zuckerersatz. Ich mache mir alles selbst.
Wenn ich zum Essen eingeladen bin oder essen gehe, schaue ich genau, was ich esse. Esse z. B. definitiv keinen Nachtisch. Oder ich biete an, dass ich Nachtisch mitbringe.
In meinem Freundeskreis sind mittlerweile aber viele die auf Kokosblütenzucker umgestiegen sind.
Dunkele Schokolade liebe ich. 70% müssen es sein. Hätten man mich früher mit jagen können. Vollmilchschokolade wäre mir viel zu süß. Was ich sehr gerne mache: 200gr getrocknete Datteln und 200 gr. Mandeln in meinen Thermomix (jaaa, ich habe ihn mir angeschafft. Denn er erleichtert mir sehr viele Sachen die ich selbst mache). Die bei Stufe 10 richtig klein zerhacken/pürieren. Daraus mache ich dann ca. 10gr schwere Kugeln, die ich dann noch mal in Kokosnussflocken wälze. Lecker.
Oder auch selbst gemachtes Nu*****a… Schokiaufstrich. Schmeckt mir persönlich viel besser als gekauftest. Und dann noch zu wissen, was drin ist. Genial. Statt irgend einem billigen Palm-, Sonnenblumen- oder Rapsöl, mein gutes Kokosnussöl. Klasse.

Was ich mache, wenn ich doch zu viel falsches Essen hatte, weil ich viel unterwegs war, nicht immer wusste, was so im Essen war?! Ist dann nämlich wie bei jeder Sucht. Wenn der Körper zu viel bekommt, fängt er auf einmal wieder an zu schreien und will mehr. Dann kommen bei mir die Gelüste und der Heißhunger. Dann langt bei mir ein Obst oder Gemüsetag. Wenn ich aber zugenommen habe, mache ich eine wöchentliche Entgiftung nach SOS und alles ist wieder gut.

Ich habe für mich meinen Weg gefunden und fühle mich sehr sehr gut damit.

Übrigens, es gibt einen sehr guten Film über Haushaltszucker. Haben wir durch Zufall letztens gesehen. Da habe ich mich total drin wiedergefunden. Selbst mein Mann war baff und hat seit dem seine Einstellung zum Zucker etwas verändert. Auch einer Kollegin erzählte ich von diesem Film. Sie sagte mir „Wow, jetzt weiß ich, was mit meinem Mann los ist. Das passt total.“ Er hatte sich ca. 6 Wochen mit SOS auseinandergesetzt, die Entgiftung gemacht, super abgenommen und sich auch an die Ernährungsumstellung gehalten. Alles perfekt. Ihm ging es super gut. Dann hat er wieder angefangen zu schludern. Alles, was er erkannt hatte, war vergessen. Hat wieder zugenommen und ist träge und lustlos geworden. In diesem Film kann man sehr gut sehen, warum das so ist.
Der Film heißt „Voll verzucker – That sugar film“ . Absolut sehenswert.

 

5:2 Diät, Teil III

Dachte ansich, nicht mehr viel über 5:2 zu schreiben. Da ich aber am Freitag mit meinem Mann lecker essen war und ich bei zu vielem leckeren Essen und Trinken nicht „nein“ sagen konnte, habe ich mich gestern früh spontan dazu entschieden einen Fastentag einzulegen. Meine Waage hatte bei der ganzen Schlemmerei natürlich gleich „Juhu“ geschrien.
Ich muss sagen, mir ist der Fastentag gestern gar nicht so schwer gefallen. Bis 16h habe ich es ausgehalten gar nichts zu essen. Fand ich schon klasse. D.h. gegen 13h wurde es mir mal ein bisschen flau. Da habe ich eine Gemüsebrühe getrunken um meinem Salzhaushalt etwas gutes zu tun. Hat auch geholfen. Getrunken (Wasser) haben ich ansonsten natürlich auch sehr viel, damit es auch keine Kopfschmerzen gibt. Ich habe mir von Contigo eine Trinkflasche gekauft. (Möchte dafür jetzt keine Werbung machen. Gibt sicherlich auch andere gute Trinkflaschen, die womöglich noch viel billiger sind. Aber ich habe sie gesehen, fand sie genial und habe sie mir gönnen.) FlascheVerkl750 ml gehen in meine Flasche rein. Damit sich eine Vorstellung von der Flasche gemacht werden kann, habe ich ein Foto davon gemacht. Das schöne daran ist, man trinkt wie aus einem dicken Strohhalm daraus. So hatte ich sie immer bei mir und habe immer mal daran getrunken, was mir auch ein Sättigungsgefühl gegeben hat. Da fällt einem das Trinken auch nicht schwer mit. Ruckzuck ist die Flasche leer. Viel schöner zu trinken, wie aus einem Glas. Da kommen wohl die kindlichen „Nuckelinstinkte“ wieder hoch – lach. Als Hinweis möchte ich noch geben, dass es für Sprudelgetränke weniger geeignet ist. Zumindest nicht zum mitnehmen. Hatte ich nämlich ausprobiert. Sprudel rein, oben geschlossen und als ich es wieder öffnete, waren meine Couch und ich nass. 🙂 Im geöffneten Zustand ist es kein Problem.
Aber wieder zurück zum Fasten. Gegen 16h habe ich mir dann einen schönen Magerquark (250 gr) mit Kirschen gemacht. Da ich es mir immer gerne ein wenig süße, mache ich mir ein wenig Stevia rein. Ich weiß, viele halten nichts davon. Jeder kann das für sich selbst entscheiden. So oft benutze ich es nicht. Deswegen kann ich das für mich gut vertreten. Wollte etwas essen, da wir unsere Oma besucht haben. Dort gibt es zur Kaffeezeit immer Kuchen, Kekse oder ähnliches. Damit ich es „ertrage“ habe ich vorher was gegessen. Hat auch sehr gut funktioniert. Mir hat es nichts ausgemacht. Außerdem hatte sie mir kleine Tomaten aus dem Garten abgepflügt gehabt, die habe ich dann noch genüsslich gegessen sowie eine Banane. Die gibt mir sowieso immer richtig Power. Ist bei mir täglich ein Muss. Für abends, gegen 19.30h, hatte ich mir dann 150 gr. Hähnchenfleisch angebraten und einige (denke es waren so um die 6) mittelgroße Tomaten dazu geschnitten. Danach war ich schön satt. Allerdings fing dann mein Mann an Salzbrezelchen zu essen…. Puh, da schwirrten mir andauernd die Brezelchen im Kopf rum und dachte darüber nach, mir eine Handvoll zu gönnen. Es ist aber auch verdammt schwierig dies zu ignorieren, wenn jemand neben einem sitzt, daran rumknuspert und der Geruch der Brezel rüberzieht. Nein, nein, SalzbrezelVerklnein. Ich habe mir immer wieder in den Kopf geholt „Morgen darfst du auch wieder welche essen. Das wirst du doch schaffen zu widerstehen?!“ Ich habe es geschafft! *stolzbin. Aber ich möchte auch meinem Mann danken, der dann – nach meinem Meckern und einer halben gefutterten Packung später – für mich aufgehört hat weiter zu essen.
Ich lag wirklich um 0.30h mit knurrendem Magen im Bett und hatte immer noch die Salzbrezel im Kopf… Bin dann aber darüber eingeschlafen. Nein, ich habe nicht von Brezel geträumt 🙂 und mein erster Gedanke, als ich um 7.30h wach wurde „Juhu, du hast es geschafft“. 😀
Die Waage hat sich heute früh auch gefreut. Sie hat mir angezeigt, dass sie mir meine Freitagsschlemmerei verziehen hat. So macht das dann doch Spaß.
Euch allen noch einen schönen Sonntag! Und was ich mir heute Abend gönne ist wohl klar?! 😀

Abnehmen mit der 5:2-Diät

Im letzten Jahr hatte ich über Weight Watcher (WW) 8 kg abgenommen. Trotz regelmäßigem und vielem Sport habe ich seit dieser Abnahme wieder 4 kg zugenommen, welche ich gerne runter bekommen möchte. Die Hosen zwicken wieder und ich fühle mich nicht wohl. Habe es immer mal wieder mit WW probiert, aber es hat nicht funktioniert. Bei mir ist es immer so, dass ich als was neues ausprobieren muss. Alte „Diäten“ oder Essensumstellungen haben dann nicht funktioniert. Glaube auch, dass meine Fettverbrennung mittlerweile sehr schlecht funktioniert. Der ist nicht auf dem normalen Stand. Vermute, dass mein Körper mittlerweile eher weniger braucht und wenn ich „normal“ esse, ist es schon zu viel.
Jetzt hat mir am Dienstag eine Fitbitkollegin erzählt, dass es bei ihr derzeit sehr gut mit der 5:2 Diät funktioniert. Natürlich bin ich gleich wieder hellhörig geworden und habe mich sofort informiert, was das bedeutet. Als ich gehört habe 2 Tage Fastentage (FT) die Woche mit 500 Kalorien und 2000 Kalorien an den Nichtfastentage (NFT), fand ich, dass sich das interessant anhört und habe mich gleich mal in Facebook in einer Gruppe angemeldet und dort ein wenig gelesen, was so geschrieben wird. (Dies sind die Richtlinie für die Frau. Beim Mann sind es 600 + 2500 Kalorien). Die 500 Kalorien sollen nicht aus Kohlehydrate bestehen, da sie hungrig machen. )Das kann ich nur bestätigen. ) Außerdem am besten das „nicht essen“ an dem FT so lange wie möglich rauszögern. Wenn es sogar geht noch weniger essen als 500 Kalorien, aber das kommt für mich gar nicht in Frage. Auch schaffe ich es vielleicht bis 11/12h nichts zu essen. Da kann ich noch so viel trinken. Was man übrigens an diesem Tag auch mal soll. Viiiiel trinken. Das versuche ich aber sowieso schon täglich. Sehr wichtig für viele Dinge!

Diese „Diät“ soll auch die Fettverbrennung nach einer Weile wieder in Schwung bringen. Weil mit dieser „Diät“ wird keine „Diät“ signalisiert, da nur ein Tag wenig gegessen wird. (Weiß jetzt nicht, ob ich das richtig erklären kann…) Deswegen ist es auch immer wichtig, dass zwischen dem FT und dem NFT mindestens 1 Tag ist. Besser noch zwei.

Nun zurück zu mir. Gesagt getan. Dienstags informiert, mittwochs gleich angefangen. Gleich morgens mir Magerquark und gefrorene Erdbeeren geholt. Habe nämlich festgestellt, dass Quark sehr lange bei mir anhält. Gegen 11.30h habe ich mir dann ca. eine Hand voll Erdbeeren aufgetaut, diese klein geschnitten und mit 200 gr Magerquark vermengt und gefuttert. Zuhause angekommen dann festgestellt, dass ich meinen restlichen Quark im Büro vergessen habe 😦 Denn wollte ich ansich tagsüber essen. (Mein Göttergatte hat mir dann zugesagt, dass er mir später welchen mitbringt.) Zuhause habe ich dann gemerkt, dass ich trotz vielem Wasser so langsam Kopfschmerzen bekommen habe. Deswegen habe ich mir eine leichte Gemüsebrühe gemacht, die mir auch sehr gut geholfen hat. Auch gegen den weiteren Hunger. Da ich um 4h bereits an diesem Tag aufgestanden bin, habe ich mich mittags ein bisschen hingelegt. Da denkt man dann wenigstens nicht ans Essen 😉 Achja, davor auch noch eine Banane gegessen. Die sättigt mich auch immer gut. Anschließend mit meinem Hund zur Oma gelaufen. Wusste schon, dass es da immer schwierig wird, da sie einem gerne Kuchen andrehen möchte. Aber ich bin tapfer geblieben und habe nur was getrunken, jedoch dankbar eine Nektarine angenommen, die war auch mega saftig. Yammi. Doch plötzlich gab es tierische Magenschmerzen. Die haben mich dann 3 Std. begleitet. Vorteil: Kein Hunger mehr. Nachteil: Schmerzen. Verdacht kam auf, dass ich vielleicht eine Fruchtoseunverträglichkeit haben könnte. Muss ich im Auge behalten, aber das ist eine andere Geschichte… Abends habe ich dann eine Mozarella-light (denn hat mein Mann mir liebenswerterweise auch mit gebracht und auf den hatte ich dann mehr Hunger) gegessen mit 2 kleinen Tomaten und einer Paprika. Danach war ich satt. Blöderweise habe ich dann noch ein bisschen in den Facebookgruppe gesurft. Auf einer Seite hat mich diese Gruppe den Tag über gut gestärkt. Es ist echt motivierend, wenn sich dann die zusammentun, die einen Fastentag eingelegt haben. Man unterstützt sich wirklich genial zusammen. Aber gleichzeitig habe ich mir auch ein paar 500gr-Rezepte angeschaut. Wo man viel zum Essen hat mit wenig Kalorien. Dadurch bin ich dann hungrig geworden. Aber ich habe mich ins Bett gelegt. Konnte zwar nicht direkt einschlafen, aber trotzdem habe ich alles gut überstanden. Am nächsten Tag hatte ich dann meinen NFT. Sofort gemerkt, dass ich weniger Gelüste hatte. Habe mich gesund ernährt. Beim Essen gehen abends nur einen Salat gegessen. Auf Brot verzichtet. Auch bei einer Verabschiedung mittags mehr zu Tomaten-Mozarella-Sticks gegriffen, als zu den Blätterteigteilchen. Auf Kuchen ganz verzichtet. Dafür aber ein Sekt-O-Saft getrunken. Heute früh habe ich mich auf die Waage gestellt und tatsächlich schon 500 Gramm weniger auf der Waage gehabt. Klasse! Heute habe ich auch wieder normal gegessen. Morgen – am Samstag – werde ich wieder eine Fastentag einlegen. Denke, am Wochenende fällt es mir leichter. Na, wir werden sehen.
Samstags ist normalerweise meine Wiegetag. Zum letzten Samstag sind die 500 Gramm weniger. Bin gespannt, wie es morgen ausschaut. Werde berichten.

My Fitness Pal und das leidige Thema „Abnehmen“ oder „Gewicht halten“

Vorgestern habe ich mein Fitbitkonto mit My Fitness Pal (MFP) verbunden. Nein, stimmt nicht, das habe ich schon vor einem Jahr verbunden, aber ich war damals nur mal dort drin und kam nicht zurecht. Nachdem einige davon geschwärmt haben, habe ich es mir doch noch mal genauer angeschaut und muss sagen „ich bin begeistert.“ Dort wird genau ausgerechnet, wieviel Kalorien ich zu mir nehmen darf. Außerdem – durch das verbinden mit meinem Bewegungsarmband – wird mir auch gezeigt, wieviel Kalorien mehr ich zu mir nehmen darf. Dies kann ich dann genauestens über eine App verfolgen und befüllen. Daten kann ich einscannen und die Datenbank ist wirklich super gut gefüttert. Durch Wiederholungen von Gerichten geht es dann von Tag zu Tag immer besser und leichter. Durch das Eintragen überlege ich wirklich, was ich esse. So habe ich eine viel bessere Kontrolle über mein Essen. Manch einer wird nicht verstehen, warum sich Leute sowas antun. Ich habe für mich eine ganz einfache Antwort: Seit meiner Kindheit muss ich auf mein Gewicht achten. D.h. ich muss nicht, aber ich möchte. Da ich mit 1,59 nicht zu den größten Menschen gehöre setzt essen und trinken sehr gut an und gerade, wenn man das auch noch gerne macht ￿ Ich habe all die Jahre immer darauf geachtet, dass mein Gewicht in einem bestimmten Bereich bleibt und das möchte ich gerne beibehalten. Je älter Frau und Mann immer wird umso schwerer ist es das Gewicht zu halten bzw. abzunehmen. Mit 24 habe ich locker ein Kilo in der Woche abgenommen. Heute bin ich froh, wenn ich ein halbes Kilo pro Woche schaffe. Möchte mich aber auch nie so stressen. Wobei das leichter gesagt ist als getan – lach. Mein Mann wird das bestätigen können. Er hat es nicht immer einfach mit mir. (Ich weiß genau, dass da jetzt ein Kommentar kommen wird 😉 ) Es gibt Tage, da soll er die Schokolade verstecken und dann gibt es welche, wo ich kein Problem damit habe, wenn er mir etwas vorkaut. Jeder hat so seine Verfassung. Aber was schön ist, er merkt mittlerweile selbst, dass Abnehmen gar nicht so einfach ist. Wenn Personen damit kein Problem haben, verstehen sie es nicht. Ist sicherlich normal.

Ich habe eine Kollegin, die vor 20 Jahren sehr schmal war und immer zu uns sagte „Ich wäre froh, wenn ich Eure Probleme hätte. Ich möchte gerne 5 kg zunehmen und kann es nicht. Ihr geht mir auf den Wecker mit Euren Abnehmproblemen“. Doch dann hat sie mit dem Rauchen aufgehört und auf einmal nicht nur diese gewünschten 5 kg mehr auf den Rippen gehabt, sondern auch noch weitere 5 kg. Wäre ja alles nicht so schlimm gewesen, wenn diese 5 kg sich nicht ausgerechnet nur am Bauch verteilt hätten. Seit dem hat sie nie mehr was gesagt – lach.

Aber um auf das Thema MFP zurück zu kommen: Für mich persönlich ist diese Kontrolle super. Vor allem auch, weil ich merke, dass ich durch das viele Laufen essen darf. So kann ich mein Essen und Trinken viel besser genießen. Wie oft habe ich morgens schon gedacht „Boah, du hast heute schon viel zu viel gegessen.“ Jetzt sehe ich „Hey, du darfst essen (es ist okay, was du gegessen hast), du bist auch schon einiges gelaufen. Dein Körper braucht das.“ Dieser positive Gedanke macht es mir viel einfacher nicht immer daran zu denken und dadurch kommen auch Veränderungen auf. Denn das ist und war immer mein Problem „Meine Gedanken kreisten als um „Ich darf nicht zu viel essen.“ Ich weiß, es mag für einige unverständlich sein. Höre auch oft die Sprüche „Du machst dir viel zu viel Stress.“ (Mache ich das wirklich oder kommen diese Sprüche einfach nur, weil da Neid ist?! Denn es sind zu 98 % Personen, die immer mal durchsickern lassen, dass sie mit ihrem Gewicht nicht zufrieden sind.)

Ich habe für mich persönlich eine Vorstellung, wie ich aussehen möchte, wie ich mich wohl fühle. Das ist meine Entscheidung. Wie andere ausschauen ist ihre Entscheidung. Meine Entscheidung lasse ich mir nicht nehmen. Ich bin nicht dünn, ich bin nicht dick. Wie heißt es in einer bekannten Werbung immer?! „Ich will so bleiben wie ich bin. – Du darfst!“

Beispiel meiner täglichen Schritte

Und damit mal so ungefähr gesehen werden kann, wie mein Tagesablauf teilweise ist, schreibe ich es hier auf, wie bei mir die Schritte zusammen kommen.

Heute früh zum Beispiel, war ich bereits um 4.30h wach, weil unser Hund draußen rumlief. Klares Zeichen: Er muss mal raus. Kommt selten vor so früh, aber heute war es so. Ich habe mich fertig gemacht und bin mit dem Hund Gassi gegangen. Dadurch konnte ich auch früher Richtung Büro fahren und bin vor der Arbeit schon ein paar Schritte quer durch Wiesbaden gelaufen. Um 6.30 Uhr hatte ich dann schon die ersten 8.654 Schritte zusammen. Wie die Etagen zusammen kommen? Von dem Platz wo mein Auto steht zur Arbeit ist schon eine Steigung drin, da kommen schon ein paar Etagen zusammen. Im Büro gehe ich dreimal die Woche vor meiner Arbeitszeit bis zum zwölften Stock hoch und dann wieder runter. Bescheuert? Denke ich auch immer erst, aber wenn ich es getan habe finde ich das klasse und vor allem merke ich mittlerweile, dass es mir immer leichter fällt. Die Kondition wird besser. Eine Etage sind 300 Höhenmeter. Das rechnet sich Fitbit selbst aus. Wie?! Das habe ich in einenm späteren Blog gepostet.

6.30h – 8654 Schritte
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Im Büro dann immer Schritte durch Botengänge. Posteingang prüfen, Drucken, Kopieren, Scannen usw. Ich habe einen höhenverstellbaren Tisch. Dadurch stelle ich mich öfter und wenn ich telefoniere kann ich mich dabei bewegen. Einige Kollegen aus der Abteilung sitzen in anderen Stockwerken. Gehe ich dort hin laufe ich natürlich. Außerdem ist unser Haupthaus auch eine Straßenecke weiter, wo wir auch ab und an hin müssen.
In meiner heutigen 30-minütigen Pause bin ich durch die Innenstadt gelaufen. Habe ein paar Einkäufe erledigt. Dies mache ich mit schnellen Schritten. Als ich zum Büro zurück kam hatte ich 14.350 Schritte.

11.20h – 14.350 Schritte

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Bürotätigkeiten. Heute musste ich Medaillen einpacken und verschicken. Sie liegen in unserem Technikraum. Päckchen packen… zum Postausgang gehen und wieder und wieder… Da kommen schon einige Schritte zusammen. Heutiger Gang zum Auto mit Umweg zur Bank.

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Zuhause dann mit dem Hund Gassi gegangen, außerdem zur Post und noch andere verschiedene Einkäufe. Alles zu Fuß! Zuhause dann mal eine längere Pause. Kaffee trinken und Berliner essen. Außerdem mal ein wenig in FB stöbern, was es Neues in der Fitbitgruppe gibt 🙂

17.26h – 27.058
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Noch ein bisschen im Haushalt was gemacht. Nachrichten geschaut und Pizza essen gegangen.

Als wir Zuhause waren hatte ich dann über 32.000

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Normalerweise hätte ich jetzt noch TV geschaut und zwischendurch immer noch ein bisschen gesmoved, aber ich werde wohl krank. Schon bevor wir essen gegangen sind hat es mit Halsschmerzen angefangen. Unterwegs habe ich angefangen zu frieren. War eben in der Badewanne und werde jetzt ins Bett gehen. Normalerweise hätte noch gesmoved bis ich 35.000 oder sogar 40.000 gehabt hätte. Soll heute wohl nicht sein…

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Während dem TV schauen smove ( hier noch einmal, was Smoveys sind www.ifeelgood.at . ) ich total gerne in den Pausen. Oder ich stelle mich während einem Film auf den Crosstrainer. Oder statt auf der Couch zu lesen, lese ich auf dem Crosstrainer.

Bei dem heutigen Tag waren immer noch genügend Pausen drin, die gefüllt werden können. Außerdem würde ich an den Tagen, wie beim Erreichen meiner 67k, bis 0.00 Uhr durchziehen.
So entstehen viele Schritte. An dem Tag, wo ich meine 67k gemacht habe, war auch noch Polster drin. Z.B. war ich an diesem Tag meine Nägel machen und habe 1 Std. 20 gesessen. Außerdem bin ich an dem Tag auch etwas später aufgestanden und bin vor der Arbeit nicht viel gelaufen. Hatte ja gar nicht vor so viele Schritte zu machen. Deswegen denke ich, dass ich 70-75k, vielleicht auch 80k noch hinbekommen könnte. Aber das ist schon Hardcoreprogramm für mich. Da würde ich am nächsten Tag sicherlich mit Muskelkater aufwachen, aber machen möchte ich es auf jeden Fall mal.
Aber es gibt wirklich Menschen die mehr als 120.000 Schritte täglich laufen. Schon beeindruckend. Ein Traum mal 100.000 zu bekommen.

Gerade weil ich eine Frühaufsteherin bin kommt es öfter vor, dass ich um 9h bereits zw. 8000 und 10.000 Schritte habe. Man glaubt es nicht, aber im Büro kommen bei meiner Tätigkeit gerne mal 3 – 6 km vormittags zusammen. Aber auch das nicht immer. Habe ich früher schon öfter getestet, weil es mich einfach interessiert hat. Wir hatten eine Zeitlang Bewegungsmessgeräte im Büro.
Wenn ich merke, dass es gut läuft, dann nehme ich größere Umwege gerne in Kauf und wenn ich merke, dass ich noch 5 Minuten Zeit habe, nehme ich auch noch die nächste Ecke mit. Für manche mag dies verrückt klingen, aber mir macht es Spaß. Vor allem, wenn das Wetter toll draußen ist und ich weiß, dass niemand auf mich im Moment Zuhause wartet, genieße ich das total. Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin und ihm das Laufen auch Spaß macht, sowieso.

Das gute ist, dass mein Mann mich darin unterstützt. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Er mault nicht rum, wenn ich mal wieder auf dem Crosstrainer stehe oder smove. Im Gegenteil, er smoved dann vielleicht mal mit oder ist auch bei Challenges mit dabei. Er trägt ebenfalls ein Fitbit Charge. Sein tägliches Ziel liegt bei 10k, meins bei 18 – 20k. Er hat aber auch kaputte Knie. Eins davon wurde gerade operiert. Das zweite kommt demnächst noch dran. Wer weiß, wie fit er danach ist 🙂

Ich esse total gerne und trinke auch mal ein Gläschen Wein. Darauf möchte ich nicht verzichten, deswegen möchte ich mich einfach täglich viel bewegen, damit mich der Blick auf die Waage nicht irgendwann umhaut.

Fitbit – Bewegungsarmband

Seit April 2014 habe ich mir ein Bewegungsarmband von Fitbit zugelegt. Damit bin ich sehr zufrieden und laufe jetzt regelmäßig. 10.000 Schritte täglich sind minimum. Mein Zieleintrag 15.000 Schritte. Zuerst hatte ich den Flex, seit Weihnachten habe ich den Charge. Bin am Überlegen diesen wieder zu verkaufen und mir den Charge HR zuzulegen. Allerdings warte ich jetzt bis zum Surge. Der würde mir ja am besten Gefallen, aber ich vermute, dass dieser zu groß für mich ist. Ich weiß nicht, ob es mir gefallen würde mit einem riesen Armband immer rumlaufen zu müssen.

Mittlerweile bin ich schon sehr viel gelaufen. Ich muss gestehen, dass ich sehr Stolz darauf bin. Diese Woche habe ich bei einer FB-Challenge mitgemacht und es tatsächlich geschafft das 65.000 Abzeichen zu erhalten. Sage und schreibe 67.406 habe ich an diesem Tag geschafft.

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Vorgestern habe ich erfahren, dass es eine Fitbit Liga gibt. http://www.fitbitleague.com . Natürlich war ich neugierig und habe mich dort angemeldet. Ich war baff zu sehen, dass ich in der D-Liga der Frauen im Monat Januar 2015 auf Platz 4 bin, Dort werden die Aktivitätsminuten gewertet. Seit gestern sogar auf Platz 3. D.h., dass ich im Februar in die C-Liga aufsteigen werde. Die ersten 25 Platzierten kommen in die nächste Liga.
Und was soll ich sagen: Im Worldranking von Frauen und Männern bin ich auf Platz 65. Ist das nicht der Hammer?! Also ich bin total angetan und begeistert. Das motiviert natürlich noch mehr.

Warum ich so viel laufe?! Dieses Jahr werde ich 50. Es wird immer schwieriger mit dem Abnehmen. Mit meinem Gewicht bin ich derzeit ganz zufrieden. Okay, 2 kg weniger wären noch schöner. Aber es ist auch so okay. Ich möchte auf jeden Fall mein Gewicht halten und besonders deswegen ist es mir wichtig viel zu laufen. Ich esse gerne und da muss dann doch ein Ausgleich her. Mein Körper dankt es mir – hoffentlich. Fettwerte verringern ist ja auch wie Abnehmen.

Heute habe ich gsehen, dass ich meine Aufzeichnungen mit wordpress verbinden kann. Was ich dann doch auch mal tun werde.