Entgiftung mit SOS Nr. 3

Und wieder habe ich  eine Entgiftungswoche mit SOS (Schlank ohne Sport) gemacht. Das dritte mal. Wollte schon länger mal wieder eine machen, da ich durch ungesundes Essen 3 kg zugenommen hatte. Die ganze Zeit viel es mir schwer zu starten. Aber ich muss sagen, mir bringt so eine Entgiftung immer wieder was. Ich habe danach kein Heißhunger und keine Gelüste mehr. Abgenommen habe ich dabei auch wieder knapp 2 kg.

IMG_20161120_151925.jpg

Zuchininudeln mit Gemüse und Tomatensoße

Die Entgiftung hat mir von Anfang an keine Probleme gemacht. Gleich am ersten Tag habe ich sogar meinem Sohn mittags ein Schnitzel gebraten und bin abends mit meinem Mann in ein Lokal gegangen. Er hat gegessen, ich habe Tee getrunken. Mich hat das absolut nicht gestört. Womit das evtl. noch zusammenhängt ist, dass ich mir seit 2 Wochen einmal täglich das Audioprogramm von Kim Fleckenstein „get Slim“ anhöre. Ich habe das Gefühl, dass mir das vor der Entgiftungswoche schon den Heißhunger und die Gelüste genommen hat. Ich habe vor meiner Entgiftung nämlich auch schon eine Woche lang problemlos essen können und dadurch 500 Gramm abgenommen. Später – durch SOS – eben noch mal 1,9 kg. Ich stelle fest, dass ich bei allen drei Entgiftungen immer gleich viel abgenommen habe. (Die letzten Entgiftungen waren Anfang Oktober 2015 und Januar 2016) Danach konnte ich super mein Gewicht halten. Ich hatte soweit es ging auf Haushaltszucker verzichtet.  Fremder Kuchen war tabu. Nur noch selbst gebackener. Stückchen, Plätzchen, Süßigkeiten  (Vollmilchschokolade, Gummibärchen, Schaumküsse usw.) , Desserts, gekaufte Joghurts usw. gab es nicht mehr.

IMG_20161121_133317.jpg

Kaffee mit aufgeschäumter, selbstgemachter Mandelmilch + Zimt

Schokolade habe ich nur noch ab 70% gegessen. Ab ungefähr September stieg die Waage dann langsam wieder. Die Regeln wurden dann nicht mehr ganz so eingehalten. Zu viel Gluten, zu viel Kohlehydrate und weniger Obst, Gemüse, Salat und schon ist es passiert. Der Zeiger stieg, weil auch die Gelüste wieder stiegen.  Deswegen musste eine Entgiftung her.

Das einzige was in der Entgiftungszeit war: Ich hatte ab Tag 4 tierische Kopfschmerzen (Migräne) wie auch Magenschmerzen bekommen. Die Magenschmerzen gingen nach 2 Tage wieder weg, aber die Kopfschmerzen blieben. Ob das jetzt wirklich mit der Entgiftung zusammen hing, weiß ich nicht. Da bei mir alles erkältet und draußen das Wetter ein auf und ab war, glaube ich eher, dass es damit zusammen hing.
Jedenfalls kann ich sagen, dass mir die Entgiftung wieder sehr viel Spaß gemacht hat (von den Kopfschmerzen natürlich abgesehen). Ich habe sie regelrecht zelebriert. Außerdem dabei festgestellt, dass nicht nur Haushaltszucker, sondern auch Kohlehydrathe mein persönliches Problem ist. Als ich am Tag 4 Bananen essen durfte, überflog mich ein leichter Heißhunger. Genauso dann wieder am letzten Tag beim Reis. Ich muss dann doch vermehrt bei low carb bleiben. Nicht immer so einfach, besonders, wenn es im Lieblingslokal die weltbesten Pommes gibt. Ich glaube, die sind mein größtes Problem – seufz.
Bei Paleo360 habe ich auch seeeeehr schöne Rezepte gefunden, die ich die Tage mal probieren werde. Mir macht es jedenfalls sehr viel Freude mich gesund zu ernähren. Besonders, wenn ich mich fühle, wie derzeit.

Aber ich hatte auch noch ein weiteres Highlight in dieser Woche und musste mächtig schmunzeln.
Ich war frustriert über meine Fettwerte. Die sind in der Entgiftungszeit gestiegen. Beim Blick in eine Tabelle im Internet musste ich dann aber feststellen, dass ich wohl vor ca. 15 Jahren das letzte Mal geschaut habe, wie hoch meine Werte sein dürfen.
Altersbedingt sind meine Fettwerte sogar unter dem Idealwert. Na, was will Frau da mehr 🙂 D.h. auch das älter werden kann Vorteile haben 😀

dav

Mein Vorsatz für das neue Jahr: Öfter mal einen Obst- oder Gemüsetag einzulegen.
Ich bin sicher, wenn ich das mache, wird die Waage mein Freund bleiben. 😉

Und wer sich fragt, warum ich überhaupt so ein Hype wegen ein paar Kilo mache?! Weil ich weiß, dass es ganz schnell gehen kann. Vor allem, wenn man auch gerne isst und trinkt. Die Weihnachtszeit kommt. Ruckzuck sind es 5 kg und mehr. Bei einer Größe von 1,59 macht das schon sehr viel aus. Und darauf habe ich keine Lust. Außerdem werde ich dann auch unleidlich, wenn alles kneift. Da nützen auch weitere Klamotten nichts. Mehr dazu habe ich aber auch schon mal in meinem Blog geschrieben.

Ich mache es so, andere machen es anders. Leben und leben lassen. 🙂

 

Advertisements

Meine Abnahme

Und damit auch mal gesehen wird, wie ich abgenommen habe, anbei Fotos.

e716e551-18af-4fa6-a023-7ba89a3cfefbHier habe ich mit Weight Watchers 8 kg abgenommen. Das war 2014 und 2015. Ruckzuck hatte ich dann wieder 5 kg drauf und wollte gerne wieder die Reissleine ziehen. Trotz vielem Sport hatte ich zugenommen. Ich war ziemlich frustiert. Da kam ich durch Zufall auf SOS (Schlank ohne Sport – was auch mit Sport geht. Das Buch heißt nur so. Ich habe schon davon berichtet) und habe diese 5kg wieder abgenommen.

PhotoLab_app_Green_Album-2Ich finde was man sehr sieht, dass durch die Ernährungsumstellung sich noch mehr verändert hat. Das merke ich auch an den Klamotten. Sachen, die mir mal gepasst haben bei gleichem Gewicht, schlackern viel mehr.
Mein Gewicht halte ich seit dem. Und ich verzichte auf nichts. Ich habe für mich gemerkt, dass ich süchtig auf Haushaltszucker bin. Hört sich komisch an, ist aber so. Wenn ich zu viel Haushaltszucker gegessen habe fing mein Körper an zu zittern und ich brauchte noch mehr. Wenn ich den esse, geht es mir nicht gut. Seit dem verzichte ich darauf. Sehe es als eine Art Allergie an. D.h. z.B. ich esse keinen fremden Kuchen mehr. Oder Stückchen. Ich esse nur noch das, was ich selbst gebacken habe. Wo ich weiß, dass Kokosblütenzucker drin ist. Das ist mein Zuckerersatz. Ich mache mir alles selbst.
Wenn ich zum Essen eingeladen bin oder essen gehe, schaue ich genau, was ich esse. Esse z. B. definitiv keinen Nachtisch. Oder ich biete an, dass ich Nachtisch mitbringe.
In meinem Freundeskreis sind mittlerweile aber viele die auf Kokosblütenzucker umgestiegen sind.
Dunkele Schokolade liebe ich. 70% müssen es sein. Hätten man mich früher mit jagen können. Vollmilchschokolade wäre mir viel zu süß. Was ich sehr gerne mache: 200gr getrocknete Datteln und 200 gr. Mandeln in meinen Thermomix (jaaa, ich habe ihn mir angeschafft. Denn er erleichtert mir sehr viele Sachen die ich selbst mache). Die bei Stufe 10 richtig klein zerhacken/pürieren. Daraus mache ich dann ca. 10gr schwere Kugeln, die ich dann noch mal in Kokosnussflocken wälze. Lecker.
Oder auch selbst gemachtes Nu*****a… Schokiaufstrich. Schmeckt mir persönlich viel besser als gekauftest. Und dann noch zu wissen, was drin ist. Genial. Statt irgend einem billigen Palm-, Sonnenblumen- oder Rapsöl, mein gutes Kokosnussöl. Klasse.

Was ich mache, wenn ich doch zu viel falsches Essen hatte, weil ich viel unterwegs war, nicht immer wusste, was so im Essen war?! Ist dann nämlich wie bei jeder Sucht. Wenn der Körper zu viel bekommt, fängt er auf einmal wieder an zu schreien und will mehr. Dann kommen bei mir die Gelüste und der Heißhunger. Dann langt bei mir ein Obst oder Gemüsetag. Wenn ich aber zugenommen habe, mache ich eine wöchentliche Entgiftung nach SOS und alles ist wieder gut.

Ich habe für mich meinen Weg gefunden und fühle mich sehr sehr gut damit.

Übrigens, es gibt einen sehr guten Film über Haushaltszucker. Haben wir durch Zufall letztens gesehen. Da habe ich mich total drin wiedergefunden. Selbst mein Mann war baff und hat seit dem seine Einstellung zum Zucker etwas verändert. Auch einer Kollegin erzählte ich von diesem Film. Sie sagte mir „Wow, jetzt weiß ich, was mit meinem Mann los ist. Das passt total.“ Er hatte sich ca. 6 Wochen mit SOS auseinandergesetzt, die Entgiftung gemacht, super abgenommen und sich auch an die Ernährungsumstellung gehalten. Alles perfekt. Ihm ging es super gut. Dann hat er wieder angefangen zu schludern. Alles, was er erkannt hatte, war vergessen. Hat wieder zugenommen und ist träge und lustlos geworden. In diesem Film kann man sehr gut sehen, warum das so ist.
Der Film heißt „Voll verzucker – That sugar film“ . Absolut sehenswert.

 

Vergleich/Unterschied von Fitbit Surge und Blaze

Armband wechselbar -Surge nein – Blaze ja
Display – Surge schwarz/weiß – Blaze farbig
Uhrzeit immer sichtbar – Surge ja – Blaze nein (erst durch Druckknopf) ***

Tracker allgemein: Die Surge ist schmaler aber dicker. Bei der Blaze das Display breiter, aber das Armband ist schmaler. (Genaue Maße sind bei Fitbit zu sehen.) Durch eine silberne Umrandung bei dem Display der Blaze sieht sie eleganter aus.

Die Akkulaufzeit ist beim Blaze länger. Ist auch logisch, weil der Blaze kein GPS hat.

Ansonsten dürfte alles ziemlich gleich sein. Schrittzählen, Etagenzählen, Alarmfunktion, automatische Schlaffunktion, Herzfrequenzmessung möglich. Auch eine automatisch Trainingserkennung ab 10 Minuten gibt es bei beiden Geräten. Desweiteren Anruf-SMS-Nachrichten-Weiterleitung (das letzte funktioniert nicht bei jedem Handy. Deswegen erst einmal bei Fitbit prüfen.)

Mit meinem Huawei P8 funktioniert es leider nicht, obwohl Fitbit sagt, dass es kompatibel wäre. Weder mit der Surge noch mit der Blaze. Deswegen kann ich dazu keine Angaben machen. Bin derzeit diesbezüglich auch noch mit Fitbit in Verbindung.

Auch der Preis ist fast gleich.

Meine persönliche Entscheidung: Die Surge.
Da ich GPS gerne nutze, ich auf meine Uhr blicken möchte ohne auf einen Knopf drücken zu müssen, nehme ich es gerne in Kauf, das sie nicht so „stylisch“ wie die Blaze ist und verzichte auch gerne auf die Farbe. Wenn die Uhr mal nicht am Handgelenk sichtbar sein sollte, Wechsel ich einfach zum One und kann ihn versteckeln 😉

Letztendlich sind beides tolle Tracker. Alles Geschmacksache und man muss wissen, was man möchte. So hat man die Qual der Wahl. 🙂

Ich persönlich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann gibt es mal einen Tracker, der absolut perfekt für mich ist. Und wie ich aus den Foren sehe, suchen den die meisten. 🙂 Ich glaube, wir sind alle viel zu verwöhnt!

Eins muss ich noch einmal erwähnen: Der Support von Fitbit ist echt klasse. Schon alleine deswegen lohnt es sich einen Fitbit zu kaufen!

Und falls jemand was hier vermisst, dann fragt gerne nach!

++++++++++++++++++++++++++++++++++

Noch ein Nachtrag von Facebook-Fitbit-Kolleginnen die auch die Blaze/Surge haben:

*** Die Uhrzeit kann bei der Blaze auch durch Doppeltipp angezeigt werden oder auch „Schnellansicht“ eingestellt werden, dann erscheint die Uhrzeit bei der typischen „auf-die-Uhr-schau-Bewegung“. Es muss also kein Knopf gedrückt werden 😉

Richtig ist natürlich, die Blaze hat kein eingebautes GPS, aber wenn die Aktivität übers Fon gestartet wird, kann die Strecke über das Fon-GPS getrackt werden (wie mit jedem anderen Fitbit auch).
Allerdings geht der Akku vom Handy auch sehr schnell leer. Das ist dann wieder besser bei der Surge, wenn man längere Aufnahmen plant.

Susanne Lindemann
Susanne Lindemann Stimmt Conny, aber der Akku vom Handy ist schnell leer.

Meine Erfahrung mit der Ernährungsumstellung durch SOS – Schlank ohne Sport

Vor kurzem habe ich berichtet, das ich meine Ernährung mit SOS (Schlank ohne Sport) umgestiegen bin. Anfang Oktober die 7-Tage-Entgiftung. Leute, ich bin soooo begeistert. Mir macht das total viel Spaß. Koche und backe wieder total gerne. Aber nicht nur das. Da ich weiß, was ich essen darf, habe ich diesen Heißhunger nicht mehr. Ich kann wieder „normal“ leben. Ohne Gelüste, ohne Heißhunger, ohne Zitteranfälle. Mein Gewicht geht zwar nicht runter, aber die Fettwerte verändern sich total. Die Klamotten fangen an zu schlackern. Es ist so genial. Genau so, wie ich das immer wollte. Ich esse auch Schokolade, aber auf „bestimmte Weise“ und es ist sooo lecker. Habe mir gestern mein „Nutella“ selbst gemacht. Mir persönlich schmeckt dieser SOS-Schokoaufstrich wesentlich besser. Und das ist nicht gelogen. Aber es gibt noch einen Unterschied. Ich esse etwas und bin satt UND habe nicht das Gefühl noch mehr Schokolade essen zu müssen. Das hatte ich früher nämlich immer. Selbst meinem Mann hat meinen Aufstrich probiert und glauben Sie mir, er ist sehr wählerisch und isst oder trinkt nicht alles. Bin stolz, dass er wenigstens tapfer immer probiert. Aber es kommt wirklich auch öfter ein „ja, schmeckt gut, kann man wirklich essen“. Auch von meiner selbst gemachten Mandelmilch möchte er öfter in seinem Kaffee haben. 🙂

Zum ersten Mal habe ich Rotkraut selbst gemacht. Früher gab es das bei mir immer nur aus dem Glas oder aus der Dose. Es hat richtig gut geschmeckt (möchte nicht schon wieder schreiben, dass es soooo lecker war 😉 )

Am Anfang nach der Entgiftung war ich total unsicher, was ich alles essen darf und was nicht und wenn ich in den Regalen auf den ganzen Tüten gesehen habe, was und wo überall Zucker, normales Salz und irgendwelche Zusatzstoffe drin sind, war ich echt geschockt und bin es heute auch noch. Das war mir nie so bewusst. Aber mittlerweile finde ich immer mehr die Dinge, die ich essen kann und es macht total Spaß die zu finden und was Neues auszuprobieren. Dazu hilft natürlich auch die SOS-Gruppe in Facebook sehr gut. Und ganz liebe Menschen aus der Gruppe, die zu Fragen jederzeit eine Antwort geben.

Wasserfilter im Langzeittest

Nachdem gestern in Facebook in einer Gruppe über gefiltertes Wasser diskutiert und etwas gepostet wurde, wie schlecht es, laut einem Zeitungsbericht wäre, habe ich für mich beschlossen, dass ich mal einen Blogeintrag darüber schreiben möchte.

Im Februar letzten Jahres war ich mit meiner Freundin bei der Veggiemesse. Dort stand ein Wasserbotschafter der uns fragte, ob wir Interesse an einer kostenlose Wasseranalyse hätten. Da mein Mann und ich schon öfter über unser kalkhaltiges Wasser gesprochen haben, habe ich einer Wasseranalyse zugestimmt.

Als ich dann bei dem Testen gesehen habe, wie schlecht unser Wasser ist, was da alles drin ist, was nicht drin sein sollte – und meine Stadt sagt „alles in bester Ordnung“, wurde mir ganz schlecht.

Selbst das von uns gekaufte stille Wasser hatte ein schlechtes Ergebnis. Aus finanziellen Gründen (zu diesem Zeitpunkt war mein Mann Arbeitslos) wollte mein Mann diesem Kauf nicht zustimmen. Wir rechneten hin und her und haben uns für die Wasserfilteranlage von H. Preiss entschieden.

Seit April diesen Jahres haben wir jetzt diese Anlage. Mein Fazit: „NIE MEHR OHNE!“ Wir sind so froh, dass wir uns damals dazu entschieden haben. Vor allem, weil wir kurz darauf festgestellt haben, dass die gesundheitlichen Magen-Darm-Probleme meines Mannes auf einmal weg waren. Uns ist zwar aufgefallen, dass es ihm z. B. in unserem Österreichurlaub immer besser ging, aber er hätte es niemals mit dem Wasser in Verbindung gebracht. Er dachte immer, dass das durch die Entspannung in dieser Zeit kam. Sie denken „das bilden wir uns ein?!“ Nein, gewiss nicht. Als wir eine Woche mit dem Wohnwagen innerhalb von Deutschland unterwegs waren, haben wir gefiltertes Wasser mitgenommen. Aber es hat natürlich nicht ewig gehalten, wenn man auch seine Kaffee- und Teewasser damit aufkocht. Mein Mann hat auch gar nicht daran gedacht, aber auf einmal waren die Probleme wieder da. Es ist definitiv vom Wasser!

Wir nehmen es auch mit auf die Arbeit und Sohnemann in die Schule. Selbst unser Hund trinkt wesentlich mehr Wasser als früher.

Wenn wir Leute Getränkekästen schleppen sehen, freuen wir uns immer, dass wir das nicht mehr haben. Okay, Bier kaufen wir auch noch 😉 Soweit sind wir noch nicht. Aber ich mache sogar Mandelmilch selbst. Mit dem gefilterten Wasser ein absolut lecker.

Wir sprudeln uns alles selbst. Unsere Kinder haben jetzt eine große Auswahl, die sie sich immer frisch aufsprudeln können.

All unsere Geräte sind kalkfrei. Sie sehen aus wie neu. Das haben wir früher immer in Österreich so bewundert, wenn wir dort in einer Ferienwohnung waren. Jetzt haben wir es selbst. So genial.

Das Essen ist gesünder. Obst, Gemüse und Salat wird damit gewaschen, Nudel, Reis oder Suppe werden mit dem Wasser gekocht. Wir müssen ja auch bedenken, dass selbst dieses Wasser in unseren Körper gelangt. Chiasamen weiche ich in Wasser auf. Wenn man mal darauf achtet, wird einem erst einmal bewusst, wie oft Wasser in unser Körper gelangt. Wenn ich daran denke, wie oft es das vorher ungefilterte war…. Puuuh.

Und was auch der Knaller ist: Putzen Sie mal Fenster oder waschen ihre Schränke mit ab. Mit diesem gefilterten Wasser brauchen Sie keine Mittel mehr mit rein machen. Blitzblank sauber.

Wir genießen das alles täglich. Auch noch heute.

Die Mitarbeiter von H. Preiss sind sehr freundlich und kompetent. Ich hatte niemals das Gefühl, dass mir der Filter aufgeschwätzt wird. Bei Rückfragen war Herr Falkenstein, Mitarbeiter von dieser Firma, immer zur Stelle – und nicht nur bis zum Kauf der Anlage. Auch heute noch!

Das Gerät selbst ist geräuscharm.
Wenn Sie Ihr Wasser auch mal getestet haben möchten, setzen Sie sich mit Ralf Falkenstein in Verbindung, er hilft Ihnen bestimmt gerne oder nennt Ihnen einen Mitarbeiter der in Ihrer Gegend wohnt, wenn es außerhalb seines Arbeitsgebietes liegt. Seine Angaben finde Sie im Netz, wenn Sie seinen Namen und „Wasserbotschafter“ eingeben. – Und NEIN, ich bekomme kein Geld für diese Werbung. Ich bin einfach nur absolut überzeugt von dieser Anlage, so dass ich meine Erfahrung gerne an andere Menschen weitergeben möchte.

Und noch eins: Wir haben eine Woche gebraucht, bis wir uns für den Kauf des Gerätes entschieden haben, da wir uns Gedanken wegen den Kosten gemacht haben. Letztendlich merken wir es gar nicht, da wir mittlerweile festgestellt haben, dass wir durch diesen Filter noch sparen, denn z. B. selbst der „billige“ Kaffee für die Padmaschine schmeckt mit dem gefilterten Wasser richtig gut. Da war mein Mann total baff. Es war absoluter Zufall, dass wir das gemerkt hatten. Mein Mann hatte günstigeren Kaffee gekauft und den (kurz bevor wir den Filter gekauft hatten) probiert. Er schmeckte ihm überhaupt nicht. Hat ihn aber im Schrank gelassen und wollte ihn nicht entsorgen. Als wir dann die Anlage hatten, sagte er lachend zu mir „Ha, mal schauen, ob der Kaffee anders schmeckt“. Und dann schmeckte er wirklich auf einmal gut. Er konnte es gar nicht glauben. Mir ging es ähnlich mit Tee. Erst einmal hat der Tee in der Tasse nicht mehr diesen widerlichen Film, der später auch in der Tasse hängenbleibt und sie dadurch total schwer sauber gemacht werden kann und zweitens habe ich festgestellt, dass ich schmecke, wenn der Tee künstlich hergestellt wurde.

Ich höre jetzt aber auf zu schreiben, auch wenn mir sicherlich bei längerer Überlegung noch mehr dazu einfallen würde (haben zwischenzeitlich immer mal wieder ergänzt – lach), aber ich denke, ich habe genug geschrieben. Letztendlich noch eins: Auch, wenn es vielleicht etwas teurer sein sollte, müsste uns das unsere Gesundheit nicht Wert sein?

Sollten Sie sich mit Herrn Falkenstein in Verbindung setzen, dann fragen Sie nach dem Zitronentest. Der ist absolut faszinierend. Vielleicht wird es Sie auch überzeugen?! 🙂

Papaya und Papain

Über SOS bin ich auf Papaya und Papain gekommen. Ich habe die Papaya vorher noch nie probiert. Weiß gar nicht, warum nicht.
Habe gerade eine Papaya zum Essen aufgeschnitten und da ich schon öfter davon gelesen habe, dass die Kerne so lecker wären habe ich sie eben mal probiert. – Die sind ja wirklich der Knaller. Schmecken ähnlich wie Kresse. Gleich mal gegooglet. Die werden jetzt in meinem Dörrautomat getrocknet und bei meinem nächsten Salat mit verwendet. LECKER!
Absolut empfehlenswert.

Meine Erfahrung mit SOS – Schlank ohne Sport

Ansich passt das gar nicht zu mir „Schlank ohne Sport“, da ich ja gerne Sport mache. Aber es heißt natürlich so, falls man schlank werden möchte, dass es auch ohne Sport geht. 😉 Ich wollte die Entgiftung von SOS unbedingt mal testen. Hatte mir das Buch gekauft und bin auch in der Facebookgruppe, was, wie ich merkte, sehr sinnvoll war. Die Gruppe ist absolut motivierend. Aber das kenne ich ja auch aus meiner Fitbitgruppe (Anmerkung: Ich habe ein Bewegungsarmband von Fitbit, übrigens auch sehr zu empfehlen! – http://www.fitbit.com – Darüber habe ich auch schon sehr viel in meinem Blog geschrieben. Über jedes Armband, was ich von Fitbit habe und über Erfolge.)

Möchte hier jetzt über meine Erfahrungen mit SOS auch ein wenig berichten, aber ganz so ausführlich, wie ich es gemacht habe und machen musste, werde ich nicht aufschreiben, da ich doch den Inhalt des Konzeptes zum Schutz und Respekt für die Autorin des Buches wahren möchte. Außerdem möchte ich natürlich auch keinen Ärger bekommen 😉

Es soll mehr beinhalten, wie ich es erlebt habe.

Tag 1
Den ganzen Tag Obst essen. Da ich mein Lieblingsobst nicht dabei haben durfte, was normalerweise mein tägliches Leben bereichert und stärkt, wusste ich nicht so genau, ob ich es durchhalten kann. Mein Zuckerhaushalt geht normalerweise gerne mal in den Keller. Dann fange ich tierisch an zu zittern. – Aber ich habe es geschafft. Ab Mittag haben mich leichte Kopfschmerzen geplagt. Gegen Abend wurden sie stärker. Obwohl ich den ganzen Tag verteilt über 2 ½ Liter Wasser getrunken hatte. Tablette hatte ich keine genommen. Wäre für eine Entgiftung ja auch nicht unbedingt sinnvoll. Um 22.30h bin ich dann ins Bett gegangen.

Tag 2
Am Tag 2 bin ich wirklich ohne Kopfschmerzen wieder aufgewacht und fühlte mich richtig fit. Darüber war ich echt baff, denn in den letzten Jahren war es immer so, dass ich nachts dann wach geworden bin, weil mein Kopf so gedröhnt und nur noch eine Tablette geholfen hat, weil ich sonst den nächsten Tag nicht überstanden hätte.
An diesem Tag war nur Gemüse angesagt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich hatte mir versehentlich Gemüsesorten gekauft, die nicht sein sollten. Die habe ich dann für die Familie einen Tag später verwendet. Gegen 12.00h hatte ich dann wieder Kopfschmerzen bekommen. Auch an diesem Tag hatte ich bis zu drei Liter getrunken. Daran konnte es nicht liegen. Nur das Gemüse zu essen hatte ich besser durchgestanden als ich gedacht hätte. Bin abends nach einem Entspannungsbad gegen 21.30h ins Bett.

Tag 3
3.45h wach geworden. Kopfschmerzen ohne Ende. Nein, ich wollte keine Tablette nehmen. Habe mir dann die Schläfen und den Nacken mit Pfefferminzöl eingerieben. Dehnungs- und Meditationsübungen gemacht. Wasser getrunken. Aufgestanden, fertig gemacht und Spaziergang ins Büro v 2.5 km durch frische Luft gemacht. Danach ging es mir besser. An diesem Tag war Obst und Gemüse angesagt. Auch das habe ich super durchgestanden. Das Wechseln zwischen Obst und Gemüse war klasse. Aber was soll ich sagen, gegen 13.00 Uhr sind die Kopfschmerzen wieder gekommen. Viel Arbeit hat mich ein wenig abgelenkt. Auch vom Essen. Aber die Kopfschmerzen haben so langsam genervt. In der Facebook-Gruppe habe ich vermehrt gehört, dass es anderen auch so oder ähnlich geht. Wären Entgiftungserscheinungen. Klingt für mich absolut logisch. Ich habe dann spontan bei meiner Thai-Masseurin angerufen und abends um 19.00h tatsächlich einen Termin bekommen. Sie hat mir eine total genial Kopf-Nacken-Schulter-Rückenmassage gegeben. Ich habe mich anschließend wie neugeboren gefühlt.

Tag 4
Bergfest. Mein Lieblingstag. Unter anderem Bananen ohne Ende. Der ganze Tag war so genial. Kopfschmerzen hatte ich nur noch ganz leicht. Absolut überschaubar. Pfefferminzöl war mein ständiger Begleiter. Die tolle Massage hat Wunder bewirkt. Ansonsten habe ich mich top fit gefühlt. Kein Hungergefühle. Keine Gelüste. Konnte entspannt in die Bäckerei gehen u für meine Familie was einkaufen. Auf der Waage war ich noch nicht. Auch wenn es juckte. Wollte mich am Samstag überraschen lassen. Aber letztendlich interessieren mich nur meine Klamotten wie sie passen. An diesem Abend hatte ich morgens eine Hose an, die die ganze Zeit gekniffen hatte. Dachte es ging, aber abends war es dann doch wieder ein bisschen drückend. Mag es lieber, wenn die Hose ziemlich locker sitzt.
Am Abend erst erfahren, dass ich auch Chiasamen einweichen konnte, wenn der Hunger plagte. Hatte es mir fertig gemacht. Brauchte es aber gar nicht. Hungergefühlen waren weg.
Abends war ich Einkaufen und habe eingekauft für meine Wundersuppe die ich ab dem nächsten Tag auch dazu essen durfte. Habe abends meiner Familie ganz normal Essen kochen können. Habe auch nichts probiert. Was wirklich schwer gefallen ist. Allerdings aus der Gewohnheit her. Essen hätte auch geschmeckt – lach.

Tag 5
Vor dem gruselte es mich ein wenig. Fleisch und Tomaten. D. h. auch morgens schon. Aber auch das ging besser als gedacht. Kopfschmerzen waren auch endlich weg. Habe mich richtig super gut gefühlt. Total gekräftigt und gestärkt. Ab Mittag dann auch noch mit Wundersuppe die mir persönlich total lecker geschmeckt hat. Hunger kannte ich nicht mehr. Hätte gar nichts essen brauchen. Aber nichts essen ist auch nicht gut.
Was ich festgestellt habe, meine Geschmacksnerven sind total, wie soll ich sagen, empfindlich geworden. Nee, ist vielleicht der falsche Ausdruck. Das Essen war für mich seit Tag 4 vom Geschmack her intensiver. Ich brauchte nicht viele Gewürze. Ich habe jedes Essen total genossen – zelebriert.

Tag 6
Nochmal viel Fleisch. Dieses Mal mit Gemüse. Am Abend zuvor alles zurecht geschnippelt und gedünstet und was mache ich?! Hatte es vergessen mit auf die Arbeit zu nehmen. So habe ich mir schnell ein paar Tomaten, Karotten und Paprika zu meinem Fleisch gekauft und roh dazu gegessen. Konnte gar nicht mein ganzes Fleisch essen, was ich hätte essen dürfen. Der Hund hat sich am Abend und nächsten Tag gefreut 😉
Ansich hatte ich mich super gefüllt, aber vom Abnehmen hatte ich nicht so viel mehr gemerkt. Im Gegenteil. Hatte einen dicken Bauch als wäre ich schwanger. Hätte eigentlich gedacht, dass der total flach ist.
Am Tag 6 ist mir aufgefallen, dass ich das Gefühl hatte besser zu sehen.

Tag 7
Der letzte Tag. JAAAAAAAAAAAAAA.
Reis durch Quinoa ersetzt. Dazu Gemüse. Boah, ich hatte zum ersten Mail Quinoa mit Kokosnussöl gegessen. Das war sooo lecker. Da brauchte ich nichts anderes. Ich fühlte mich sowas von toll. Ging entspannt an Süßigkeiten und anderen Dingen vorbei. Interessierte mich nicht. Der Abend kam. Um 18.45h mein letztes Essen und fieberte dem Samstag entgegen. Um 23.30h dann ins Bett.

—————————————————————————-

Eine Woche ist rum. Die Entgiftung ist vorbei. Es ist 7h morgens und ich bin mega aufgeregt. Was wird die Waage bringen?
Es sind 2,4 kg, die ich in den letzten 7 Tage abgenommen habe. Es ist wirklich bekloppt, aber im ersten Moment war ich enttäuscht, weil ich doch gehofft hatte, dass es mindestens 3 kg sind. Andere hat von viel mehr berichtet. Sogar bis zu 7 kg. Aber ich hatte es schon geahnt, denn so viel hat es sich nicht so angefühlt. Nein, aufhören mit diesen negativen Gedanken. Da ich weiß, wie schwierig es in letzter Zeit für mich überhaupt war mal 500 Gramm abzunehmen, ist das eine Top Leistung. Alleine bei WW hat es eine Woche gedauert mal 500 Gramm weniger zu haben. Ich befinde mich im Normalgewicht, da ist es schwieriger. Wenn jemand wesentlich mehr auf die Waage bringt und auch ganz andere Essgewohnheiten hat, geht das sicherlich viel schneller.
Das einzige, was ich überhaupt nicht verstehe, schon seit 2 Jahren nicht verstehe: Die Fettwerte bei mir werden nicht weniger. Wie kann das sein? Ich hoffe, diese Frage irgendwann mal beantwortet zu bekommen, so dass es für mich auch einen Sinn ergibt. Gerade in dieser Woche, wo ich nichts Süßes zu mir genommen habe, hätten die Fettwerte doch besser werden müssen?! Wie schon geschrieben: Ich mache seit längerer Zeit Sport, habe mir vor fast 2 Jahren all meine Daten aufgeschrieben und von den Fettwerten her, hat sich nichts verändert. Die, so wurde mir mal bei einer Veranstaltung von meiner Krankenkasse und auch in einem Fitnessstudio gesagt, wären wichtiger als das Gewicht. Naja, jedenfalls bin ich 2,4 kg Gewicht los und werde gewiss nicht mit SOS aufhören.

Mein persönliches Fazit: Das Geld für’s Buch ist jeder Cent wert und dann auch in die Gruppe bei Facebook zu gehen, zur Motivation, um weitere Informationen zu erhalten und auch Fragen beantworten zu lassen, lohnt sich ebenfalls. Und was ich toll finde: Die Autorin Katharina Bachmann ist dort auch vertreten und gibt immer wieder wertvolle Tipps und beantwortet viele Fragen. Wenn sie nicht da ist, tun dies Frauen (und auch Männer) die ihre Erfahrungen teilen. Und immer wird das Buch geachtet. Das finde ich klasse. Denn die Arbeit von Katharina sollte auf jeden Fall beachtet werden. Findet man in manch anderen Gruppen nicht, da werden Anleitungen aus Bücher kopiert, ohne Skrupel.

Ich habe auch wieder die Freude zum frischen Kochen gefunden. Jetzt freue ich mich darauf, wenn ich noch mehr austesten kann. Es werden andauernd so leckere Rezepte gepostet, die ich mir dann sofort abspeichere. Auf das neue Buch von Katharina, was Anfang des Jahres 2016 erscheinen soll, freue ich mich schon total. Dort wird es auch noch einmal Rezepte geben, die man in der Entgiftungswoche alle so machen kann. Das Buch werde ich mir auf jeden Fall auch wieder holen. Katharina, das wird 100 %ig auch ganz schnell wieder ein Bestseller 🙂

Ich werde auf jeden Fall weitermachen, denn ich fühle mich so super, wie schon lange nicht mehr. Ich habe schon viele Diäten ausprobiert – wobei SOS keine Diät ist, sondern eine Ernährungsumstellung. Die 7 Tage Entgiftungen, könnte man als eine Art Diät benennen, wobei man keinen Hunger haben „dürfte“, weil man essen darf. Aber halt nur bestimmte Dinge. Ich sage mir immer „Das ist kein Hunger, das sind Gelüste und denen wirst du wohl standhalten. Es gibt Menschen, die wären froh, wenn sie so viel essen könnten, wie du heute. Bei dir ist es überschaubar, das eingeschränkte essen.“ Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mit Obst und Gemüse keine Probleme habe. Auch für viele neue kulinarische Sachen immer offen bin und gerne probiere.

Noch mal zurück zur „Diät“. Wie gesagt, ich habe schon mit vielen Dingen abgenommen. Aber anschließend auch wieder zugenommen. Jojo-Effekt? Ich weiß es nicht. Würde sagen nein. Darauf habe ich geachtet, dass das nicht passiert. Dafür war ich dann immer zu Stolz, dass ich es soweit geschafft hatte. Meistens kamen die Kilos durch’s Rauchen. Mal wieder angefangen, wieder aufgehört und dann 5 kg oder mehr ganz schnell wieder auf der Waage gehabt. Ich habe schon: Brigittediät, FdH, Weight Watchers, Abnehmen durch Hypnose und 5:2 probiert. Hat bei mir alles funktioniert. Kann da sehr konsequent sein, wenn ich das will. Für mich gibt es eine Gewichtsgrenze und wenn ich die überschreite oder dran komme, muss ich wieder was tun. Möchte da einfach nicht drüber. Seit meiner Teenagerzeit, seit ich „ausgewachsen“ bin, hatte ich das immer in meinem Kopf. „Ich möchte nicht mollig werden.“ In meiner Familie waren alle Frauen in meinem Alter und älter kräftig. Da wollte ich niemals hinkommen. Schon seit meinem 14. Lebensjahr waren 60 kg meine absolute Obergrenze. Ist aber immer harte Arbeit und je älter ich werde, um so schwieriger wurde das.

Ich bin 1,59 m groß. Meine erste, mir bewusste, „richtige“ Diät war mit 27 Jahren. Eine Mischung aus Brigittediät und FdH. Da habe ich 12 kg abgenommen (von 60 auf 48 kg) und dieses Gewicht zwischen 48 und 50 kg habe ich 5 Jahre halten. Muss aber auch sagen, dass ich in dieser Zeit geraucht habe. Ich glaube, das hat mir geholfen nicht zuzunehmen. Außerdem auch viel Trennungsschmerz. Mit 32 wurde ich schwanger und habe natürlich sofort mit dem Rauchen aufgehört und schlagartig 5 kg zugenommen Am Schluss waren es 22! kg. Nach der Geburt waren aber relativ schnell wieder 8 kg weg (so viel wog Sohnemann aber nicht 😉 ). Ganz so weit runter wie mit 27 bin ich dann nie mehr gekommen. Aber das war auch nicht nötig. Es war damals schon sehr wenig. Wobei ich ehrlich gestehen muss: In dieser Zeit habe ich mich körpermäßig am Wohlsten gefühlt. Mit dem Alter darf man auch ein wenig mehr haben 😉 Ich schwankte danach immer mal zwischen 52 und 62 kg. Vor zwei Jahren hatte ich dann mit Weight Watchers abgenommen. Endergebnis 54,5 kg. Ich habe in dieser Zeit auch alles genau aufgeschrieben und die Problemzonen gemessen.

Mein heutiges Gewicht, mit dem ich mich wohl fühle sind 55 kg. Ich denke, dass ist mit fast 50 ein Gewicht, was ganz okay ist. Habe ich weniger, werde ich gleich wesentlich faltiger im Gesicht.

Bevor ich mit SOS angefangen habe, war ich wieder bei 58,6.

Was mir bei meinen ganzen „Abnehmenaktionen“ aufgefallen ist: SOS ist die „Aktion“ bei der ich am glücklichsten war/bin. Auch entspannt. Das kann mein Mann bestätigen. Ich bat ihn bei der WW-Diät öfter Süßigkeiten heimlich zu essen, damit ich keine Gelüste bekam. Oder ich war unleidlich. Das hatte ich dieses Mal ÜBERHAUPT NICHT. So genial. Ich war die Ruhe selbst. Ich habe nichts vermisst. Habe mich rundherum wohl gefühlt. Und ich bin absolut sicher, dass das mit dem genialen Konzept zu tun hatte.

Auf SOS aufmerksam gemacht wurde ich von einer Bekannten. Sie schrieb mich bei Facebook an, dass sie mich zu einer Gruppe eingeladen hätte, die ich vielleicht auch interessant finden könnte. „Danke Nadja, du hattest so Recht gehabt.“ 🙂 Was mich gereizt hatte es auszuprobieren war, das es genau das angesprochen hat, was mir an mir selbst „fehlte“. Ich war zwar wieder bei 58 – 59 kg, aber das störte mich nicht so extrem.

Seit fast 2 Jahren mache ich regelmäßig Sport. Ich gehe sehr viel laufen. So im Durchschnitt 17.000 Schritte täglich. Aufgrund von Fußprobleme sind es derzeit ein bisschen weniger. Ich stehe gerne auf dem Trimilin (kleines Trampolin), benutze sehr gerne die Smoveys (siehe http://www.smoveys.com). Es sieht zwar etwas fester an meinem Körper aus, aber irgendwie ist es mir immer noch zu schwabbelig. Mir wird oft nachgesagt, dass ich spinne und ich doch schlank wäre usw. Mag alles von außen her so aussehen, aber ICH gefalle mir nicht und das zählt. Die Orangenhaut. ICH sehe das. Die Polster am Po. Der liebe Gott hat es mit meinem hinteren Teil recht gut gemeint. 😉 Jedenfalls fühlte ich mich bei dem Buch in vielen Dingen einfach angesprochen. Wenn ich abnehme, möchte ich nicht im Gesicht und am Busen abnehmen, was immer zuerst passiert ist. Kathrin erklärte in ihrem Buch, dass es genau das wäre „abzunehmen, dort, wo es sein soll.“ Das war mein Grund es zu testen! Und ich bin begeistert.

Ich empfehle es auf jeden Fall weiter, aber nur, wenn mich jemand danach fragt. Denn eins habe ich in den vielen Jahren gelernt: Es gibt sehr viele Neider. Was ich mir da teilweise anhören musste, ist schon der Hammer. Je älter ich wurde, umso schlimmer.

Und noch eins: Die Vorher/Nachher-Fotos in der FB-Gruppe von Frauen, die mit SOS abgenommen haben, boah, die flashen mich so. Da stehen mir echt jedes Mal die Tränen in den Augen. Ich kenne das auch aus anderen Gruppen, wie z. B. WW, aber in der SOS-Gruppe berührt es mich viel mehr. Vielleicht, weil ich im Unterbewusstsein weiß, dass es nicht nur ein Abnehmen für den Moment ist, sondern auf Zeit. Ich finde das sooo genial. Ich finde es so klasse, wenn Menschen aus freien Stücken und mit eigener Kraft es schaffen abzunehmen und vor allem, wie es dort passiert. Wirklich mit Spaß und glücklich dabei zu sein. Bei allen anderen „Diäten“ hört es sich oft nur nach Quälerei an. Und durch diesen Spaß und der Freude am Essen, bleibt das so und wenn, dann doch mal wieder zu sehr gesündigt wurde, wird eine Entgiftung eingelegt und alles ist gut…

Ich muss aber unbedingt das Buch noch einmal lesen um mir viele Dinge noch mehr zu verinnerlichen.

Ich kann nur sagen: Danke Katharina Bachmann, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst und hoffe, dass es noch ganz viele Menschen erreicht, vielleicht auch durch meinen Blog! Wenn ja, würde mich eine Nachricht sehr freuen.